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Nach der Abfahrt, wir hatten natürlich die schönsten Plätze im Bug, tuckerte der Kahn gut besetzt durch Wiesen, vorbei an schönen Villen und Gärten. Der Schipper, gab zudem Erklärungen über Entstehung, Tidenhub und Landschaftsformationen ab, die sicher die wenigsten Leute vorher wussten. Also sogar ein Lerneffekt war dabei Reiher und Kranich beäugten uns und sogar eine Schildkröte sonnte sich auf einem Baumstumpf.. Nach einer gut halbstündigen Fahrt endete sie mitten im Grünen. Den Wegweisern folgend, marschierten wir in Richtung Raisdorf, durch einen wunderschönen Mischwald mit kleinen Erhebungen , Vorbei an einem Wehr und vielen Kanuten , immer an der Schwentine lang. Der Spaziergang endete an einem kleinen Gehege mit verschiedenen Vogelarten, Beschaulich und hübsch anzusehen. Uhu und Eule, Pekingenten und Pfauen saßen, auf ihren Stangen oder im Gras. Wildschweine und Esel harrten der Fütterung. Eine Idylle. Zu guter Letzt , wie kann es anders sein, endete dieser Tripp in einer Gaststätte zum wohlverdienten und obligatorischen Kaffeegedeck. Gegen 18.00 Uhr ging’s per Bahn und Auto zurück nach Kiel. Es war ein wunderschöner Tag.
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Nach einigem Hin und Her vor allem aber zurück, war die Blechlawine mit Insassen irgendwo angekommen. Da es schon sehr herbstlich war, war das zu diesem Irgendwo zugehörige Gasthaus geschlossen. Aber der Parkplatz war schön übersichtlich. Nach kurzer Beratschlagung und einigen klugen Ausführungen des Insiders machten wir uns auf die Strümpfe. Wie immer, wenn wir uns etwas landschaftliches ausgesucht hatten, war sie sehr schön. Herbstliches, buntes Laub, der See in einem etwas diffusem grüngraublau. Der Himmel mehr schwarz als bedeckt, aber die Stimmung fröhlich und ausgelassen. Wie lange unser Marsch gedauert hat, bis wir vor dem Ende unseres Wanderwegs - er endete im Nichts - standen, ist nicht mehr klar, aber ein Teil unserer Gruppe hatte Kaffeedurst und vor allem nasse Füße. Matsch und wunderschöne Pfützen hatten nicht gerade zu trockenen Socken beigetragen. Egal - irgendwie musste es weitergehen. Mutig ging’s querfeldein , den See als Orientierung immer neben uns. Zu unserem Pech fing es auch noch zu regnen an. Der Kenner dieser Gegend brachte uns aber wieder auf den richtigen Pfad und plötzlich standen wir vor der rettenden Herberge. Ein Aufschrei, Kaffee!!! Die Indianer unserer Gruppe hatten aber immer noch nicht genug und wollten unbedingt noch weiter. Wir älteren Semester aber ließen es uns in dem schönen Restaurant gut gehen. Es lag ja auch noch ein Weg bis zum Abstellplatz unserer fahrbaren Untersätze vor uns, also keine Gewissensbisse gegenüber den ganz harten. Nach geraumer Zeit tauchten unsere Unermüdlichen wieder auf, schwärmten natürlich von der schönen Landschaft und dem tollen Seeblick, den wir natürlich viel schöner und bequemer genießen konnten und gemeinsam ging es zurück zu den Autos und in heimische Gefilde. Auch dieser Tag war trotz der kleinen Widrigkeiten ein gelungener Tag. Es gibt eben kein schlechtes Wetter , sondern nur schlechte Bekleidung.
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Gegen neun in der früh erreichten wir diese und zu Fuß, vorbei am städtischen Museum, kurz mal geschaut, schöner alter Barockbau, genau wie gegenüber das ehemalige Prinzenpalais zum Schloss und Landesmuseum. Imposanter Bau mit leicht obszöner Bronzestatue die wir natürlich gleich zweckentfremdend benutzen mussten. Da den meisten das Museum sicher bekannt ist, muss ich die Einzelheiten der Innenräume nicht beschreiben, nur soviel : Überwältigend !! Jeder hatte seine Vorstellungen, welche Dinge er betrachten wollte und so trennten wir uns, Die einen wollten unbedingt die Moorleichen sehen und die anderen die alten Fayencen, die restlichen hatten Interesse an einer Gemäldeausstellung. Ein Treffpunkt an dem wir uns wieder einfanden war schnell abgesprochen und so konnte jeder von uns seine eigenen Wege gehen. Der Hunger trieb uns dann auch wieder zusammen und so wanderten wir vollgestopft mit mehr oder weniger guten Eindrücken vom Schloss in die Innenstadt Schleswigs um etwas zu essen. Danach wollten wir unbedingt in den Schleswiger Dom, der aber leider geschlossen war und so landeten wir zuletzt am Holm, dem ältesten Stadtteil Schleswigs mit seinen alten aber wunderschön restaurierten, gediegenen Fischerhäusern und dem Friedhof direkt vor deren Küchenfenstern. Mittlerweile wurde es dunkel und bis zum Bahnhof schien es uns nun unendlich weit, aber ein Bus brachte uns nach langer Wartezeit in einer zugigen Haltestelle zum Bahnhof. Wieder zurück in Kiel, beendeten wir unseren Ausflug mit einem Umtrunk und reichlich Gesprächsstoff über das Erlebte. Ein gelungener Tag.
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